Tägliches Friedensgebet der Dormitio für „Montag“

Darüber reden

Religionen erheben oft einen strengen Wahrheitsanspruch. Das gehört durchaus zu ihrem Selbstverständnis. Besonders gilt das vielleicht für die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Es gibt nur wenige Stellen auf der Erde, an der diese drei „Kinder Abrahams“ so eindringlich aufeinander treffen, wie in der dreimal heiligen Stadt Jerusalem (Shalom Ben-Chorin). Und gerade hier ist das Gespräch zwischen den Religionen und Konfessionen deshalb so wichtig und spannend – und so schwierig.

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Zahlreiche Institutionen und Vereinigungen engagieren sich im interkonfessionellen und interreligiösen Gespräch. Das trifft natürlich auch auf unser Theologisches Studienjahr und das Projekt „Beit Benedikt“ zu. Darüber hinaus nehmen Brüder unserer Gemeinschaft aber auch an weiteren Gesprächskreisen und Aktivitäten im ökumenischen Bereich teil, z.B. an den Vorträgen und Diskussionen, die die Ecumenical Theological Research Fraternity in Israel (ETRFI) anbietet und die sich neben dem innerchristlichen Gespräch vor allem um die Begegnung zwischen Christentum und Judentum bemühen.