Feier der Ewigen Profess und einer Silber-Profess auf dem Zion
21. März 2025 | Meldungen
Das Benediktsfest am 21. März 2025 war für uns ein besonders bewegender Feiertag, weil wir an diesem Tag auch die Feierliche Profess von Pater Efrem und das Silberne Profess-Jubiläum von Pater Josef feiern durften!
Pater Efrem ist als bereits reifer und gestandener Priester mittleren Alters in unsere Gemeinschaft eingetreten, hatte er doch zuvor schon etliche Jahre als Seelsorger und Philosophie-Professor in seinem polnischen Heimatbistum gewirkt. Diese theologische, geistliche und menschliche Reife bringt er auch segensreich seit seinem ersten Klostertag in unsere Gemeinschaft mit ein, vor allem als Gastbruder in Tabgha, ebenso als unser Oblatenrektor sowie als Ansprechpartner für Pilger aus Polen und für hier lebende polnische Ordensleute. Die vergangenen Monate hat er wieder in der Abtei auf dem Zion verbracht, bevor er bald wieder nach Tabgha zurückkehren wird, um dort mit der Arbeit im „Julius-Itzel-Haus (Beit Magadan)“ ein weiteres, besonderes Kapitel benediktinischer Gastfreundschaft in Tabgha aufzuschlagen. – Über dieses Bauprojekt wird an anderer Stelle des Rundbriefs zu sprechen sein!
Pater Josef, der seit 2023 als Prior der Teilgemeinschaft in Tabgha vorsteht, ist unter den Brüdern, die in Jerusalem oder Tabgha leben unser „ältester“ Mönch: Er ist der Mönch mit den meisten Profess-Jahren unter den Dormitio-Mönchen, 25 sind in diesem Jahr! Sein Silbernes Profess-Jubiläum haben wir ebenfalls am Benediktsfest gefeiert. (Sein eigentlicher Professtag ist auch sein Namenstag am 19. März!) Und dabei traf es sich schön, dass Pater Josef seinerzeit der Novizenmeister von Pater Efrem war, als unser Noviziat auch pandemie-bedingt einige „Exils-Monate“ bei den Brüdern auf der Huysburg verbrachte, bevor es nach Tabgha wechseln konnte.
Die Festliturgie haben die Geschwister von „Harpa Dei“ auf eindrucksvolle Weise mitgestaltet, so dass eine wunderbare Gebets- und Feieratmosphäre unsere internationale Festgemeinde erfüllte. Dass unsere polnischen Gäste und Freunde das Lied von der Czarna Madonna, von der Schwarzen Madonna (von Częstochowa/Tschenstochau) angestimmt haben, ließ auf wunderbare Weise die grenzensprengende und doch zugleich identitätsstiftende Kraft des Gebets und des Glaubens erfahren.
Zum Festrahmen gehörten natürlich auch sowohl ein großer Empfang direkt im Anschluss an den Gottesdienst für alle Mitfeiernden, ein gemeinsames Abendessen für geladene Gäste im Deutschen Hospiz St. Charles (Herzlichen Dank an die Borromäerinnen!) und vor allem für die Gruppe aus Polen Besuche und Gottesdienste an den Heiligen Stätten.
Video-Eindrücke vom Profess-Tag
- Dieses Facebook-Video zeigt einige Momente der feierlichen Liturgie. – Das gleiche Video auf unserem Instagram-Kanal.
- Wie ein großes Familien-Foto entsteht, ist auf diesem Video festgehalten: Zu sehen entweder bei Facebook oder bei Instagram