Gruppe der Al salam School

Begegnungsstätte Beit Noah

Das Beit Noah ist nicht nur ein Ort, sondern auch eine bunte Lebensgemeinschaft auf Zeit: In unserem Klostergarten ermöglichen wir Menschen aus aller Welt eine besondere Zeit der Erholung, der Begegnung und der Stille, damit sie gestärkt und mit neuer Hoffnung weitergehen.


Ein besonderer Ort für besondere Menschen

Die Begegnungsstätte „Beit Noah“ gibt es seit Anfang der 1980er Jahre im Garten des Benediktinerklosters Tabgha, am Ort der wunderbaren Brotvermehrung.

Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus!
(Mk 6,31)

Essensgemeinschaft einer Gruppe von Ma‘an Lil Hayat.
Essensgemeinschaft einer Gruppe von Ma‘an Lil Hayat.

Das Ortsevangelium gibt dem Projekt seine Aufgabe: Wir teilen das, was wir haben, sei es auch wenig, mit anderen, und es wird genug für alle sein. Das ist der Kern unserer Spiritualität. Wir wollen hier im Beit Noah in Tabgha nicht nur Brot und Fisch, sondern vor allem den Frieden, die Sicherheit und die Liebe miteinander teilen.

Betreut werden unsere Gäste von Beit Noah durch unseren Mitarbeiter Paul Nordhausen-Besalel und ein Team von Volontären. Sie sorgen auch dafür, dass alle Unterkünfte und Einrichtungen des Geländes und der Garten allen Gästen einen schönen und erholsamen Aufenthalt bei uns ermöglichen.


Unsere Zielgruppen

Die Begegnungsstätte Beit Noah in Tabgha am See Genezareth bietet Platz für viele verschiedene Menschen, so wie seinerzeit Noah in seiner Arche Viele beherbergte.

Jemima-Gruppe am Pool
Jemima-Gruppe am Pool

Zu uns kommen:

  • vor allem Soziale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Fokus auf Menschen mit „special needs“ aus dem Heiligen Land
  • Internationale Studenten-, Schüler- und Jugendgruppen
  • Internationale Pilgergruppen
  • Einheimische und internationale Familien und Einzelgäste
  • Menschen jüdischer, muslimischer oder christlicher Religion, was dem Beit Noah einen interreligiösen Charakter verleiht.

Gebäude und Garten

In unserem paradiesischen Klostergarten können wir verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten anbieten:

  • Hauptgebäude Beit Noah mit sechs Gruppen-Schlafräumen (je fünf Betten) und Leiterzimmern, einer Gemeinschaftsküche, einer Halle und behindertengerechten Badezimmern, ganz (33 Betten) oder zur Hälfte (15 oder 18 Betten) belegbar
  • in den Sommermonaten (von April bis Oktober) vier Großraumzelte im Garten mit jeweils sechs Betten
  • zwei einfache Doppelzimmer im Beit Benedikt („Maurus“ und „Placidus“), ein Fünfbett-Häuschen („Pax“) und eine Sechsbett-Hütte („Bungalow“)
  • große Gemeinschaftsküche für die Gäste der Zelte und der kleineren Unterkünfte
  • „Mosaik-Saal“ für Gruppen (auf Anfrage)
  • großes Toilettenhaus mit behindertengerechten Duschen und Toiletten
  • kleines Toilettenhaus mit behindertengerechten Duschen und Toiletten
  • Naturwasserpool, maximale Höhe 120 cm
  • Grillplatz und Außen-Pizza-Ofen mit Tischen und Bänken
  • behindertengerechte Minigolf-Anlage mit fünf kleinen Bahnen
  • kleiner Lebensmittelladen für die Selbstversorger
  • viele stille Plätzchen, auch am Ufer des Sees Genezareth

Grundsätzlich ist Beit Noah eine Selbstversorgereinrichtung, d.h. wir stellen unseren Gästen Küchen mit dem nötigen Geschirr und den wichtigsten Küchenutensilien zur Verfügung.

Unsere Volontäre betreuen einen kleinen Laden, in dem sie Grundnahrungsmittel anbieten. Besonders größere Gruppen sollten dazu besser schon vorher mit uns Kontakt aufnehmen, damit entsprechende Nahrungsmittel auch besorgt werden können. Selbstversorgung bedeutet auch, dass unsere Gäste mit uns die Verantwortung für die Sauberkeit und die Ordnung des Geländes und der Unterkünfte teilen, z.B. durch eine Endreinigung am Tag der Abreise.


Partner

Im Laufe vieler Jahre haben wir verschiedene Partner gefunden, mit denen wir Tabgha und insbesondere die Begegnungsstätte Beit Noah teilen.

Volontäre

Volontärin Christina mit einem Gast des Beit Noah
Volontärin Christina mit einem Gast

Die Betreuung der Gäste und die Arbeiten, die im Haus und im Garten anfallen, übernehmen vor allem Volontäre.

Für die (meist) jungen Frauen und Männer ist Beit Noah eine einzigartige Gelegenheit, verschiedene handwerkliche Tätigkeiten mit der Begegnung mit den Menschen des Heiligen Landes zu verbinden, so dass für sie ein Volontariat in Tabgha ein gefülltes und erfülltes Jahr ist.

Wer an einem Einsatz bei uns interessiert ist, kann sich direkt bei uns melden oder über eine der Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten:

weitere Informationen

Gastgruppen

Gruppe von Ma‘an Lil Hayat in Tabgha.
Gruppe von Ma‘an Lil Hayat in Tabgha.

Es ist uns eine Freude, dass viele unserer Gastgruppen seit Jahren immer wieder nach Tabgha kommen.

Nur einige dieser sozialen Einrichtungen seien hier genannt:

  • Kfar Tikva, Dorf der Hoffnung, ist eine israelische Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.
  • Life Gate betreut Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Beit Jala bei Bethlehem.
  • Auch die Al-Shurooq School For Blind Children ist in Bethlehem ansässig.
  • Seit den frühsten Tagen von Beit Noah gehört die Arab Society For Physically Handicapped aus Jerusalem zu unseren Stammgästen.
  • Aus dem Flüchtlingslager Shu'fat-Camp (Jerusalem) kommen ebenfalls regelmäßig Gruppen nach Tabgha.
  • HarDuf ist ein anthroposophisch geprägter Kibbutz in Galiläa.

Kontakt

So können Sie mit uns in Kontakt treten.

Paul Nordhausen-Besalel mit Kindern der Al Amal School.
Paul Nordhausen-Besalel mit Kindern der Al Amal School.

Wenn Sie mit einer Gruppe zu uns kommen möchten, nehmen Sie bitte frühzeitig mit uns Kontakt auf und beachten Sie, dass wir bevorzugt Gruppen aufnehmen, die ihren Aufenthalt im Sinne der Begegnung mit einer anderen Gruppe gestalten.

Gerne helfen wir Ihnen im Vorfeld bei der Kontaktaufnahme mit einer möglichen Partnergruppe und bei der Gestaltung gemeinsamer Programmpunkte.

Beit Noah
Benedictine Monastery of Tabgha
P.O.B. 52
1410001 Tiberias
Israel

Mobil +972-54-2538931
E-Mail schreiben

Pädagogischer Leiter: Paul Nordhausen-Besalel

Anfrage Gastaufenthalt

Download Infomaterial