Tägliches Friedensgebet der Dormitio für „Montag“

Pax Benedictina ...

... bezeichnet die Versöhnung mit Gott, dem Nächsten und sich selbst. Sie ist zugleich eine Lebensaufgabe und formt den Alltag eines benediktinischen Klosters. Die Atmosphäre der Ruhe und Sammlung lässt die monastischen Klöster aller Religionen wie Kraftzellen wirken.

Weitere Informationen


Der Mount Zion Award

Ein Friedenspreis für den Einsatz um Versöhnung und Frieden zwischen den verschiedenen Menschen im Heiligen Land.

Weitere Informationen


Friedensakademie
Beit Benedikt

Ein Haus für den Frieden auf dem Zionsberg mitten in Jerusalem.

Weitere Informationen


Friedensgebet

In unseren gemeinschaftlichen Gebetszeiten bitten wir täglich um den Frieden.
Wir laden Sie ein, mit uns für Frieden und Verständigung zu beten.

Weitere Informationen

Friedensarbeit

„Erbittet für Jerusalem Frieden!“ (Psalm 122,6)

Das Wort Pax aus brennenden Teelichtern gebildet.Bild vergrößern

Stadt des Friedens

Immer wieder hört man, dass Jerusalem übersetzt Stadt des Friedens bedeute. In der Tat, das Wort für Frieden, shalom und salam, scheint im Namen der Heiligen Stadt mit zu klingen. Aber selbst wennn die Übersetzung nicht ganz stimmt, so drückt sich in ihr eine tiefe Sehnsucht der Jerusalembesucher aller Zeiten und Religionen aus: „Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem“ (Psalm 122,2). – Doch der tatsächlichen Erfahrung und der konkreten Geschichte dieser Stadt widersprechen diese Begeisterung und Sehnsucht auf Äußerste.

Unsere Abtei liegt in Fußnähe zu den heiligsten Stätten der drei abrahamitischen Religionen: zur Grabes- oder besser: Auferstehungskirche mit dem leeren Grab Christi, zur Westmauer der Juden und zu Al-Aqsa-Moschee und Felsendom. Tag um Tag strömen dort Pilger und Beter hin. Tag um Tag drohen sie zum Zankapfel zwischen den Frommen zu werden, wecken sie Emotionen im höchsten Maß. Immer wieder wurde ihretwegen Blut vergossen. – „Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen: In dir sei Friede!“ (Psalm 122,8).

Tausendjährige Geschichte

Auch wenn die Dormitio mit ihrer etwas mehr als hundertjährigen Geschichte im Vergleich zur Stadtgeschichte Jerusalems mit mindestens 3.000 Jahren noch jung ist, so hat sie doch schon zu viele Konflikte und Kriege erlebt. Und es ergeht ihr wie einem kleinen Mädchen, das die Schrecken des Krieges gesehen hat, das aber als reifende Frau spürt, dass ihre Kinder anders aufwachsen sollen. Die sich vorgenommen hat, das, was ihr möglich ist, zu tun, damit es nicht wieder dazu kommt: „Wer dich liebt, Jerusalem, sei in dir geborgen!“ Psalm 122,6).

In unserer benediktinischen Tradition ist der Friede ein besonders hoher Wert. Das gilt für uns umso mehr in diesem Land, für unser Leben, unser Beten und Arbeiten auf dem Zion und in Tabgha. – „Erbittet für Jerusalem Frieden!“ (Psalm 122,6).