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Aktuelles aus dem Blog


Alle Blogbeiträge von Tobias

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8 Einträge wurden gefunden

Das Ende naht

Viel ist passiert in den letzten Wochen:
Wir fuhren auf Exkursion zu den Kreuzfahrerstätten und durften wieder ein paar Tage im paradiesischen Tabgha verbringen (s. Artikel von Florence).
Das letzte Wochenende war auf 4 Tage verlängert, sodass einige nach Jordanien aufbrachen, besonders in die faszinierende Felsenstadt Petra, die antike Hauptstadt der Nabatäer. Jedoch erschwerte der erste Schnee nach 6 Jahren die Unternehmung erheblich...
Gestern waren wir am und im Toten Meer: Erst auf Masada, wo Herodes hoch oben verrückterweise Paläste bauen ließ, dann in Ein Gedi, und zum Abschluss noch baden.
Heute mussten wir leider Miro, unseren Studienassistenten, verabschieden. Wir wünschen ihm alles Gute.
Nun sind es noch dreieinhalb Wochen Vorlesungszeit. Viel haben wir gelernt, das Land auch von oben bis unten befahren. Wir richten uns auf den Abschied ein, schmieden Pläne, wann und wo zu was wir uns wiedersehen und planen die ersten Tage in der Heimat...
Noch etwas Schönes zum Schluss: Erzabt Asterik von der ungarischen Abtei Pannonhalma, der im Moment in der Dormitio zu Gast ist, hat uns alle in seine Abtei eingeladen! :)

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Muslimische Wochen

Der Studienalltag hat uns wieder fest im Griff. Nach dem Wintersemester mit seinen vielen Exkursionen steht uns jetzt ein Semester mit mehr Vorlesungen bevor.
Es begann sehr spannend: Ein Professor für Islamwissenschaften, einer für katholische Dogmatik und acht muslimische Doktoranden kamen für eine christlich-muslimische Werkwoche zum Thema Eschatologie aus Deutschland. Wir zeigten ihnen Jerusalem, sie uns den Tempelberg, auf dem wir sogar in die Al-Aqsa-Moschee und den Felsendom hinein durften! Die Diskussionen zwischen Studenten aber auch zwischen den Professoren waren sehr ertragreich, Gemeinsames und Unterscheidendes wurde herausgestellt. Wir unternahmen mit ihnen auch eine Zwei-Tages-Exkursion in den Negev; in der beeindruckenden Landschaft standen Archäologie, Kibbuz kennenlernen und Wüstenerfahrungen auf dem Programm.
Dann folgte ein Studientag zum orthodoxen Judentum: Besuche in der ultraorthodoxen Jeshiva nebenan, in einer für Frauen und in einem mehr wissenschaftlich ausgerichteten Institut gewährten uns Einblicke in diese Strömung.
Nun führt Frau Prof. Neuwirth uns kompetent und zielsicher in den Koran als Text der Spätantike ein.

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Unter Patriarchen

Welch großartige Erfahrungen - erst besuchten wir den koptischen Erzbischof, dann den griechisch-orthodoxen Patriarchen (samt Cognac, Süßigkeiten und Führung über die Dächer der Grabeskirche!) und andere hochrangige kirchliche Würdenträger erwarten uns noch! :)

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An St. Martin am Strand

Nun sind wir zurück aus Tabgha von unserer Galiläa-Exkursion. Zwei Wochen voller Ausgrabungsbesuche, in denen wir so manches imposantes Werk, das mehr als 1500 Jahre auf dem Buckel hat, sahen. Es ist faszinierend, zu welchen Schlüssen die Archäologie fähig ist und was sie immer noch entdeckt und schlussfolgert. Hier, wo Jesus sein Wirken begann, in der weiten Landschaft und am wunderschönen See Genezareth, fühlt man das Heilige Land nochmal anders: Die Landschaft, der See sind die gleichen, die sie schon vor 2000 Jahren waren, während die Orte sich seitdem mehrfach gewandelt hat.
In der ersten Woche hatten wir durch und durch sommerliches Wetter, sodass wir am 11.11. nach der Besichtigung von Dor eine Badepause am Meer einlegen konnten! Leider schlug das Wetter in der zweiten Woche ins Gegenteil um...
Zwischendurch hatten wir drei Tage, an denen wir nicht im Bus saßen – das Tabghafest, einen geistlichen stillen Tag und einen freien Tag.
Es war schön in Tabgha, aber es ist auch schön, wieder hier zu sein.

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Galiläa, wir kommen

Die Wochen eilen, schon ein Drittel ist rum!
Diese Woche stand im Zeichen von Galiläa, viele kompetente Menschen brachten uns Galiläa zwischen 1200v.Chr. und 400n.Chr. nahe und auf den Geschmack.
Am Montag geht es los, 12 Tage Galiläa, viele Orte, besonders Tabgha, warten auf uns!
Jalla!

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Tiefe Einblicke ins monastische Leben

Was für eine Woche!
Erst am vergangenen Sonntag empfing Abt Gregory seine Benediktion, heute versprach P. Zacharias in seiner Ewigen Profess Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam. Und vorletzte Woche erneuerte P. Mark anlässlich des 50jährigen Jubiläums seiner Profess die Gelübde.
Das waren Feste, bei denen, neben den vielen kleinen Sachen im Alltag, im Großen sichtbar wurde, was Mönchsein umfasst und was es bedeutet.
Ich bin dankbar, diese Liturgien hier hautnah miterlebt haben zu dürfen, und so geht es sicherlich vielen von uns. Solche Ereignisse bestärken und erfreuen einen.
Auf in eine neue Uni-Woche!

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"Habemus senioras!" und "Schanah towah!"

Mehrere Wochen sind vergangen: Das Leben hier geht weiter, die ersten Vorlesungen in den theologischen Kernfächern (Dogmatik, AT) haben begonnen, die Davidsstadt ist teilweise erkundet und in der Stadt finden wir uns immer besser zurecht. Und auch unseren ersten Sandsturm haben wir gestern erlebt...

Ob es an der Höhenluft und der Sonne liegt, dass Müdigkeit ein weit verbreitetes Phänomen ist?

Auf unserer ersten Vollversammlung haben wir unsere Senioren gewählt – es sind zwei Seniorae geworden.
Heute haben wir frei, denn es ist jüdisches Neujahr, Rosch ha-Schanah, welches wir gestern in den Vorabendgottesdiensten in verschiedenen Synagogen mitfeierten. Allen ein „Gutes Jahr!“- „Schanah towah“.

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Die Zeit fliegt

Schon ist auch die zweite Woche in Jerusalem rum - unglaublich.
Die erste, sehr informative Vorlesung liegt hinter uns, die Prüfungs-Essays sind in der Mache. Bethlehem haben wir auch gesehen (und dabei gemerkt, dass eine Exkursion nicht das Gleiche wie ein Ausflug ist), den Propst in der Erlöserkirche haben wir besucht, auf Arabisch können wir auch schon einige Wörter.
Gestern hatten wir die Ehre, zur arabischen Hochzeit des Sohnes unserer Köchin Nana eingeladen zu sein - neue kulturelle Erfahrungen machen wir hier am laufenden Band.
Auch der zweite Geburtstag wurde schon gefeiert, der dritte folgt sogleich.
Bei all dem lässt die Sonne uns nicht im Stich (manchmal ist dies nicht unbedingt ein Segen).

Ab morgen werden wir mit Prof. Küchler Jerusalem noch genauer archäologisch erkunden.

Einen schönen Sonntag allen!

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