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Aktuelles aus dem Blog


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Hello

Hello!
I am Peter Blattner, one of the new Tabgha volunteers for the 2011-2012 year, and I will be trying to keep you all up to date on some of the exciting things happening in Tabgha and the Begegungstatte. It has been hard to say goodbye to the volunteers from last year, who taught me an incredible amount about Tabgha, the people who live and work here, and the guests who stay with us. They demonstrated the deep connection that is formed by working in such a fascinating and important place, and I can only hope that I will be able to bring as much to Tabgha as they did.
At the moment, we are hosting a summer camp from the Palestinian Medical Relief Society. One of the first things you should know about this group is that there were only two adults with the group. The children with the group are actually volunteers, and they do an incredible job helping to care for the handicapped members. Seeing young individuals take on such responsibility, and really rise to the challenge, is amazing. Us with the children We were given the opportunity (Paul let us take the afternoon off) to spend most of the afternoon and evening swimming in the pool, eating, and even having a dance party with the group, and it was hard to see them go.
The following group to arrive in Tabgha is also someone familiar to the place. Akram Ali Okkah will be arriving with his group for the physically disabled, and it was great to see him again. Akram’s program emphasizes the importance of physical activity (he is also the head of the Palestinian Paralympics Committee) and integration with the surrounding communities. These words took on a lot more meaning when the delighted volunteers heard that the group would like to spend the morning working alongside as we clean up the pool!

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Nun steht der Kloster-Westflügel (außer dem Dach) im Rohbau da!
Heute wurde das obere Stockwerk in Beton gegossen. So ist die Aussicht vom Büro aus betonsicher...
Am unteren Teil der Außenmauer sind die Steinmetzen am Werk, nämlich mit der Verkleidung mit Kalksteinplatten. Das Beton-Grau der Wände löst sich ab vom hellen Kalkstein.

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Als ob der Frieden vom Himmel fiele...

Es ist noch keine Stunde her, wir saßen im „Eulenhof” zur Rekreationszeit. Plötzlich ein lauter Knall und eine schnelle Bewegung.

Der heutige Stein des Anstoßes. Der Realist in mir wusste gleich, da ist ein Stein in den Hof reingesaust. Und nach kurzem Suchen fand ich ihn auch in der Ecke, aus der das Aufprallgeräusch kam. Nur knapp vor einer der Fensterscheiben. Und – Gottseidank! – weit genug entfernt von unseren Köpfen.

Der Pessimist in mir ahnte dann auch gleich: Dieser Stein fiel nicht zufällig in unseren Hof. Der Einwurf-Winkel vom benachbarten Dach des Abendmahlssaales ist einfach zu gut. Die Stimmung im Land zu gereizt in diesen Tagen. Und einer meiner Brüder kommentierte denn auch, dass es eben solche Leute seien, die den Frieden erschwerten und unmöglich machten.

Der Träumer in mir hielt den Stein noch in der Hand, drehte und betrachtete ihn und dachte: Und wenn Du vielleicht ein Meteorit bist, und wenn Deine Lichtjahre lange Reise jetzt hier sein Ziel gefunden hat?...

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Gummischuhe und Federtanz

Gestern zum Mittagstisch, als ich gerade die Bibel aufschlug, um den nächsten Abschnitt aus dem Hebräerbrief vorzulesen, umtanzte mich eine kleine Feder. Kaum sichtbar. Und wenn mir einer meiner Brüder oder einer der Gäste zugeschaut hätte, würde er sich wohl Fragen gestellt haben, wie ich da einem scheinbaren Nichts hinterherschaute.
Ich selbst habe sie ja kaum gesehen, klein und fein wie sie war. Aber sie war. Umtanzte mich. Und war verschwunden. – Ich war's froh. Kleine Momente, die einfach berühren und es einem leicht werden lassen.
Mir kaum auch die größere Schwester meiner Feder in den Sinn, die durch den Film Forrest Gump tanzt. Jahre, nachdem ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte, begegnete ich ihr wieder beim „Hausmusikabend” in Erfurt, wo ich mein Außenstudium verbrachte. Denn da spielte einer der Kommilitonen auf dem Klavier das dazugehörige Thema, während draußen die Schneeflocken durch die Stadt tanzten... So schön kann Kloster sein...

Aber jede Woche hat einen Montagmorgen! – Und durch meinen schwamm eine verstopfte Toilette. Nicht meine eigene, sondern eine der Pilger-Toiletten im Keller. Es war schon ein eigene Schauspiel, wie da ein Bächlein neben den Ausgrabungen sprudelte und durch den Flur in Richtung Wäscherei floss. Nicht ganz geruchsneutral... So, ähm, naja, so *** kann Kloster sein.
Gottseidank hatte ich meine Gummischuhe an. Die sind gut sauber zu machen.

Und so siegt am Beginn dieser Woche die tanzende Feder über den stinkenden Gummischuh!!!

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gekreuzt

es muss nicht immer nach unseren vorstellungen gehen. es geht nicht immer gerade, geradeaus. geht nicht immer in die richtung, die wir wollen.

manchmal kommt etwas quer. stört die richtung. kreuzt uns, durchkreuzt unsere pläne, wünsche und träume.

Kreuz an Dalmanutha (Tabgha) das ist nicht schön. im ersten moment. – aber es kann auch gut sein: wo sich zwei wege kreuzen, da ergeben sich vielleicht neue möglichkeiten. man kann sich neu entscheiden. vielleicht umso sicherer für die bisherige richtung. vielleicht aber auch für eine andere...

wenn dann unsere manchmal allzu eindimensionalen wege durch eine ganz andere richtung gekreuzt werden, und wenn da, wo es vorher nur ein links-rechts und vorwärts-rückwärts gab, plötzlich ein oben und ein unten erscheint, dann hat womöglich Gott unser leben gekreuzt, unser pläne, wünsche und träume durchkreuzt.

das eigene leben von Gott durchkreuzen zu lassen, auch das muss keinesfalls schön sein. aber vielleicht ist es richtig. wichtig allemal von zeit zu zeit.

aus jerusalem die besten segenswünsche für das fest kreuzerhöhung!

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Wenn der Superior nicht in die Töpfe schauen kann...

Das obere Stockwerk und die Giebelseite zum Atrium und zum Refektorium sowie die Büroräume sind verschalt und werden demnächst in Beton gegossen.
Unser Superior Pater Matthias kann schon mal Probe schauen ins Atrium und zum Klosterladen. Eines kann er jedoch nicht: Vom Büro aus in die Kochtöpfe schauen, da die Küche zwei Stockwerke tiefer liegt. Es hat schon auch was Gutes, wenn man nicht alles sieht.
In den Kreuzgängen und zum Teil in den Klausurräumen sind die Wände mit dem hellen Kalstein verkleidet. Ja alles nimmt mehr und mehr Gestalt an.

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“Now, You feel the house.”

Genau so ist es: „Now, You feel the house. – Jetzt fühlst Du das Haus.“ So sagte es heute kurz und knapp unser Bauunternehmer Khalil, als ich mich mit ihm in der Mittagszeit zu einigen Arbeitern setzte, die sich gerade im Schatten der Bäume hingehockt hatten; – kleine Pause mit arabischem Kaffee.
Das ist das gleichermaßen Erstaunliche wie Erfreuliche: Man beginnt jetzt, nachdem die Verschalung bis zu den Giebeln des Westflügels hochgezogen worden sind, die Räume des Klosters und das Kloster in seiner Gänze wahrzunehmen, eben zu fühlen.
Und wie schnell das geht, ist ebenso erstaunlich. Inzwischen können wir aus dem Fenster unseres alten Klosters über das Dach des Atriums die Arbeiter auf der anderen Seite der Kirche sehen. Sie haben jetzt die letzte Höhe erreicht. Und es zeigt sich, wie gut es ist, dass das neue Kloster niedriger gebaut ist als das alte Gästehaus an dieser Stelle. Der Giebel des Refektoriums trifft sich auf gleicher Höhe mit dem unteren Dachfirst des Seitenschiffs der Brotvermehrungskirche.

Durch die neuen Verschalungen ist in nur kurzer Zeit wieder ein verändertes – und jetzt fast vollständiges – Gesamtbild entstanden. Demgegenüber sind so die scheinbar kleineren Arbeiten, oft langwieriger und mühsamer zu bewerkstelligen, Arbeiten, die später kaum auffallen werden, wie z.B. der Bau einer zementierten Wendeltreppe auf engstem Raum hinauf zu vier kleinen Büro-Räumchen unter der Dachschräge.

Wie Sie sehen, geht es weiterhin gut voran – worüber wir alle natürlich sehr dankbar sind. Now we start to feel the house.

Über dem Kreuzgang und dem Oratorium (rechts) erheben sich schon die Wände des Refektoriums mit ihren Oberfenstern. Über dem Kreuzgang und dem Oratorium (rechts) erheben sich schon die Wände des Refektoriums mit ihren Oberfenstern.

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In den letzten Stunden meines Urlaubs...

Nun sitze ich hier in den letzten Stunden meines Urlaubs und schaue Nachrichten...
Warum, so frage ich mich, kommen die EU-Außenminister nach so vielen Monaten des Blutvergießens in Syrien jetzt auf die Idee, Syrien mit Sanktionen zu belegen? Erst jetzt... – Kann man jetzt nach der Befreiung Libyens auf syrisches Öl besser verzichten?

Wie viele Menschen werden noch auf die Straßen dieser Welt zwischen Tel Aviv und Madrid, Stuttgart und Athen, Kairo und den Syriens gehen müssen, bis wir wagen, den Schritt ins dritte Jahrtausend zu gehen? Nicht nur das 20. Jahrhundert mit seinen Kriegen und Krisen liegt hinter uns, auch das ganze zweite, nachchristliche Jahrtausend. Diese, unsere Welt wird sich ändern müssen. Doch sie kann es nicht alleine. Sie braucht uns...

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Schabbat Schalom!

Was für eine Woche!
Neben spannenden archäologischen Exkursionen zu kleinen und großen Steinen und damit verbundenen Traditionen Jerusalems mit Prof. Küchler haben wir eine schweißtreibende, wunderschöne Wanderung durch das Backofen-Wadi Quelt hinter uns. Wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang in der Wüste und hatten Gelegenheit, das Georgskloster von innen zu sehen, inklusive mumifiziertem heiligen Georg. Ein feudales Picknick und ein anstrengender Gipfelsturm rundeten diesen Exkursionstag ab. Nach bestandenem Training freuen wir uns alle jetzt noch mehr auf den Sinai!
Dank Prof. Küchler haben wir diese Woche auch unsere neue Heimat noch einmal viel genauer und von spannenden Seiten aus kennengelernt. Da erwachte bei so manchem der archäologische Abenteuer-Geist!
Gestern Abend läuteten wir dann das Wochenende mit einer leckeren Grillparty anlässlich des Geburtstags unserer Assistenten Christina und Miro ein. Und wo wir grade bei festlichen Anlässen sind, wünschen wir unserem Vater Abt Gregory noch Gottes Segen zum Namenstag!
Mehr von dieser spannenden, steinigen Woche gibt es in unseren privaten Blogs. Schabbat Schalom!

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Die Zeit fliegt

Schon ist auch die zweite Woche in Jerusalem rum - unglaublich.
Die erste, sehr informative Vorlesung liegt hinter uns, die Prüfungs-Essays sind in der Mache. Bethlehem haben wir auch gesehen (und dabei gemerkt, dass eine Exkursion nicht das Gleiche wie ein Ausflug ist), den Propst in der Erlöserkirche haben wir besucht, auf Arabisch können wir auch schon einige Wörter.
Gestern hatten wir die Ehre, zur arabischen Hochzeit des Sohnes unserer Köchin Nana eingeladen zu sein - neue kulturelle Erfahrungen machen wir hier am laufenden Band.
Auch der zweite Geburtstag wurde schon gefeiert, der dritte folgt sogleich.
Bei all dem lässt die Sonne uns nicht im Stich (manchmal ist dies nicht unbedingt ein Segen).

Ab morgen werden wir mit Prof. Küchler Jerusalem noch genauer archäologisch erkunden.

Einen schönen Sonntag allen!

Über Tobias Alle Blogbeiträge von Tobias